Kaufberatung Trekkingzelte (Leichtzelte)

Wer regelmäßig Trekkingtouren durchführt und mit Rucksack und Zelt unterwegs ist, der weiß, welche Anforderungen ein Leichtzelt erfüllen muss:
• Geringes Gewicht
• Schneller Aufbau
• Solider Wetterschutz (Regen und Wind)
• Ausreichend Platz

Beim Gewicht fängt alles an (und hört alles auf):

Sicherlich gibt es viele Zweipersonenzelte, die obige Anforderungen erfüllen, aber vier Kilo und mehr wiegen. Die neuen Zeltmodelle aber erfüllen oft auch die Anforderungen, wiegen aber nur zwei Kilo. Zwei Kilo Unterschied, die das Outdoorabenteuer und den Spaß beim Wandern wesentlich beeinflussen können.

Neue Materialien für weniger Gewicht:

Gewicht bei Zelten kann vor allem gespart werden durch den Einsatz feinerer Zeltstoffe, leichteren Sturmleinen und dünneren Gestängen. Der Stoff Dyneema beispielsweise ist sehr leicht und verleiht den Sturmleinen dadurch ein extrem geringes Gewicht.Trekking Zelt.jpg

12 Zelte im Test:
Das Outdoor-Magazin hat in seiner August-Ausgabe 12 Zelttypen getestet und kam zu folgendem Urteil:
1 x überragend
5 x sehr gut
• 6 x gut
• Alle zwölf Zelte schützen vor Regen und Wind
• Je nach individuellen Präferenzen (Wohnkomfort, Wetterschutz, Gewicht) gibt es unterschiedliche Empfehlungen

Die getesteten Zelte:
• Exped Venus 2 UL
• Helsport Ringstind Light 2
• Hilleberg Nallo 2
• Terra Nova Quasar
• Jack Wolfskin Atmosphere Dome II
• Rejka Antao 2 Light
• MSR Hoop
• Robens Mythos 2
• Tatonka Kiruna 2
• The North Face Tadpole 2 DL
• Vaude Power Ferret UL
• Wechsel White Nites Zero-G

Fazit:

Je nach individuellen Vorlieben und vorhandenem Budget gibt es andere Empfehlungen für den Kauf eines Leichtzeltes. Wer Wert auf einen günstigen Preis und Abstriche beim Komfort und Gewicht machen kann, der sollte sich das Trekkingzelt Rejka Antao 2 Light näher ansehen. Wer ein hohes Budget für den Zeltkauf zur Verfügung hat und Top-Wetterschutz, hohen Komfort bei leichtem Gewicht und schnellen Aufbau und Abbauch wünscht, der sollte sich das Hilleberg Nallo 2 näher ansehen. Eine Aufbauanleitung seht ihr im folgenden Video:

Kaufberatung Trekkingzelte (Leichtzelte)

Terminplanung für den Camping Urlaub

Die Dauer des Urlaubs ist entscheidend dafür, wie sich Leib und Seele erholen können.

Eine Urlaubscampingreise sollte möglichst drei, besser sogar vier Wochen dauern. Der Körper „schaltet“ erst nach einer Woche auf die Entspannungsphase um. Hinzu kommen u.U. noch Anpassungsprobleme an verändertes Klima, die sogar zu Kopfschmerz, Schlafstörungen und allgemeiner Unruhe in den ersten Tagen führen können-

Wer seinen Campingurlaub in den Winter verlegt, der gönnt seinem Körper einen doppelten Erholungseffekt.

Die psychische Entspannung in anderer Umgebung und bei anderer Tätigkeit, das „Abschalten“ also, ist wie beim Sommerurlaub gewährleistet. Hinzu kommt, dass der Organismus in der staubfreieren, kalten Winterluft mehr durch Bewegung gefordert wird. Gesunde Ermüdung und erquickender langer Schlaf fördern die Regenerierung der erschlafften Körperfunktionen-

Wenn irgend möglich sollte man seine Urlaubstermine nicht so festlegen, dass man gleich am Tag nach der Heimreise wieder in seinen Betrieb stürzen muss.

In einem solchen Falle empfindet man den Wechsel zwischen entspannter Campingatmosphäre und der vollen Arbeitsanforderung doppelt belastend, und der mühsam erworbene Erholungseffekt klingt schnell wieder ab. Zwei, drei Tage, noch zu Hause verbracht — geeignet auch zum Ordnen und Sichten der Campingutensilien, die Wäsche muss in die Maschine, die Dias und Filme zur Entwicklungsanstalt —, sind ein viel vernünftigerer Urlaubsausklang.

Terminplanung für den Camping Urlaub

Tipps zur Montage und Erprobung der Camping Ausrüstung

Aufbauanleitung für große Zelte, Boote o. ä. haben es mitunter in sich.

So lautet eine Textstelle etwa „Sie stecken das Rohr x und die Muffe y zusammen und verschrauben alles sorgfältig“. Gelesen, getan! Im übernächsten Satz kommt eine nicht unbedeutende Zusatzinformation: „Vorher müssen sie

aber noch den Nippel v durch die Lasche w ziehen!“, und man fängt wieder von vorn an. Eine Meisterleistung im Verwirrspiel leistete sich vor Jahren der Verfasser einer Aufbauanleitung für ein Faltboot. Im letzten Satz der sechsseitigen Beschreibung erfuhr man etwas, was man schon ganz zu Anfang der Montage hätte wissen müssen, nämlich, in welches von fünf vorhandenen Löchern der Steven eingehängt werden muss, wenn beim abschließenden Spannen nicht die Bootshaut zerreißen oder traurige Falten werfen soll.

Die Erkenntnis: Man geht immer sicher, wenn man zunächst die Anleitung vollständig liest, dabei auf Rösselsprünge im Algorithmus achtet und sich erst danach tatendurstig an den Zusammenbau macht.

Auf einen Probeaufbau von Zelt oder Boot an einem ruhigen Plätzchen bei schönem Wetter sollte man nicht verzichten.

Das ist um so wichtiger, je größer und komplizierter das Objekt ist. Da gibt es immer kleine Nacharbeiten, es ist etwas zu entgraten, leichtgängiger zu machen, oder eine Schlaufe ist

nach eigenen Vorstellungen zu ergänzen. Es soll auch schon vorgekommen sein, dass Teile beim Hersteller vertauscht wurden oder sogar fehlten. Man kann sich bei dem probeweisen Aufbau schon Gedanken machen, wie man die Inneneinrichtung arrangiert und was eventuell noch anzuschaffen oder zu komplettieren wäre. Schließlich gewinnt man bei einem solchen Vorversuch die notwendige Sicherheit, um das Zelt z.B. bei Dauerniesel schnell und komplikationslos aufzustellen.

Als sehr praktisch erweist es sich, zusammengehörende Enden von steckbaren Verbindungen mit gleichartiger Farbkennzeichnung oder Ziffer zu markieren.

Dabei ist ein umlaufender Ring günstiger als ein punktförmiges Kennzeichen. Solche Markierungen ersparen unnötige Sucherei und Sortierarbeiten vor dem eigentlichen Zusammenbau.

Die erste Campingreise sollte nicht gar so lange dauern und nicht in allzu weite Ferne gehen.

Manches muss noch ergänzt werden, und man muss auch noch Erfahrungen sammeln. Wer zum ersten Mal das Wunder eines bei strömendem Regen vollkommen dichten Zelts erlebt, wer staunend zur Kenntnis nimmt, dass man auch bei Außentemperaturen unter 10 °C nicht zu frieren braucht, erst der ist restlos davon überzeugt, dass Camping tatsächlich funktioniert.

Welche Grundsätze sind beim Aufstellen des Zelts zu beachten? Zunächst wird der Untergrund in ausreichender Fläche geebnet und von Kienäpfeln, größeren Steinen und pieksigen Gegenständen gesäubert. Eine geringe Schräge der Stellfläche schadet bei Hauszelten i.allg. nicht, nur sollte die Kopfseite die höhere sein. Bei Steilwandzelten besteht auf schräger Stellfläche die Gefahr, dass sich ein Wassersack bildet.

Hauszelte werden gleich in richtiger Position ausgerollt.

Dann wird der Zeltboden glattgezogen und mit Zeltnägeln bzw. Heringen im Erdreich fixiert das Gestänge wird eingebracht und ausgerichtet. Erst dann werden alle Leinen so lang gespannt, dass auch die Zeltseitenwände keine Falten mehr werfen und das Ganze ordentlich aussieht zum besseren Aufrichten der niedrigen Seitenwände kann es von Vorteil sein, den Traufenrand durch untergestellte Stäbe etwas anzuheben (vor allem dann, wenn mau aus Platzgründen die Leinen nur kurz spannen kann). Ein mittleres Hauszelt lässt sich bei etwas Übung von zwei Personen in 4 bis 6 Minuten aufstellen.

Bei einem Steilwandzelt wird als erstes das Gestänge zusammengesteckt, beginnend mit der Dachkonstruktion. Die senkrechten Stützen werden am Mittelgelenk eingeknickt, damit man das ausgebreitete Überzelt leichter darüberstülpen oder -rollen kann. Dazu ist es günstig, die Türreißverschlüsse zu öffnen, die Fensterpatten dagegen zu schließen. Danach werden die senkrechten Stützen ganz aufgestellt, alle Reißverschlüsse werden zugezogen, und das Überzelt wird ausgerichtet. Erst nachdem die Seitenwände rundherum mit Heringen am Boden verankert sind und der Faulstreifen mit Zeltnägeln befestigt ist, werden die Sturmleinen mäßig stramm gespannt. Bei einsetzendem Regen muss man sie wieder etwas lockern. Zeltwände mit Reißverschlüssen dürfen niemals starke Querspannungen aufweisen, der Schieber muss sich noch leicht bewegen lassen. Zum Abschluss werden die Schlafkabinen eingehängt. An windigen Tagen ist es vorteilhaft, die Sturmleinen schon vor dem Spannen der Seitenwände am Boden zu verankern. Damit vermeidet man, dass u.U. der ganze Rohbau bei einer Böe davonfliegt. Bei einem „stürmischen“ Zeltabbau werden diese Leinen aus dem gleichen Grunde erst ganz zum Schluss eingeholt.

Der Aufbau eines Steilwandzelts bedarf je nach Typ etwas längerer Zeit. Darum sollte man bei starkem Regen wenn es aufzuklaren scheint lieber etwas warten.

Bei Zeltanhängern richtet sich die Aufstelltechnik nach dem Typ.

Der Aufbau geschieht genau nach der Betriebsanleitung. Fleißiges Training hilft, das Zelt binnen kurzer Zeit wenigstens so weit aufgestellt zu haben, dass es im Notfall Wetterschutz bietet. Die meiste Arbeit macht das waagerechte Ausrichten des Anhängers. Zelt Heringe.pngDarauf sollte man aber keinesfalls verzichten, sonst wirft das Zelt Falten, sackt seitlich ab, oder es bilden sich Wassersäcke im Dach.

Ein Zeltanhänger kann von einem eingespielten Team in 10 bis 15 Minuten notdürftig aufgestellt sein. Bis aber alles wohnlich eingerichtet und das Zelt sicher abgespannt ist, dauert es freilich bedeutend länger!

Ein Hering wird unter einem solchen Winkel in den Erdboden geschlagen, dass die Zeltleine unter 90 ° zu seiner Achse gespannt werden kann.

Damit verhindern wir, dass der Hering von der Leine aus dem Boden gezogen wird. Es ist außerdem günstig, natürliche Möglichkeiten zur Befestigung der Leinen zu suchen (z-B. trockene Wurzeln)-

Tipps zur Montage und Erprobung der Camping Ausrüstung

Über mich

Mathias.jpgHi ich bin Mathias. Ich liebe es im Sommer zu zelten und möchte gerne mit euch meine Passion zum Campen teilen. Ich habe innerhalb der letzten 20 Jahre viele lustige und spannende Erfahrungen machen können. Auf meinem Blog möchte ich mit euch diese Erfahrungen teilen. Vielen Dank, dass ihr meinen Blog angeklickt habt.

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